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Monsieur Mistral meint es gut mit uns dieses Jahr, deshalb ist es heute am Strand viel zu windig, der Sand wird nur so durch die Gegend gewirbelt und es tut ganz schön weh auf der Haut. Wir gucken daher nur kurz am Strand und beschließen mal Reiten zu gehen. Listel, nicht weit von uns entfernt, ist unser Ziel. Hat auch Madame Blanc empfohlen. Gesagt, getan nach dem Mittagessen geht es los. Beim Empfang langweilt sich eine Mitzwanzigerin Dominique darf auf ein Pony, Pascal aber nicht mehr, er ist zu alt. Wir sagen danke schön und fahren weiter. Okay, die Camarguer sind zwar nicht sehr hoch aber ich setze da trotzdem kein Kind drauf, das noch niemals auf einem Pferd saß, am Ende will er sofort wieder runter und wir haben ganz umsonst eine halbe Stunde bezahlt. Eigentlich wollte ich genau da auch reiten, aber naja... nächstes Jahr geh ich halt allein. *g*

Wir fahren also weiter zur Domaine Paul Ricard in Méjanes.

Als wird dort ankommen, wundern wir uns, wie so oft in diesem Urlaub, wir finden einen fast leeren Parkplatz vor. Zunächst steuern wir die Ställe an.

Pascal darf auf ein Pony und Dominique auch. Na bitte! Wir bezahlen für jeden eine Viertelstunde und ein junger Mann führt zwei niedliche Ponys heran. Das für Dominique ist ungefähr so groß wie ein Schäferhund, aber das Kind bekommt plötzlich Angst vor seiner eigenen Courage und kneift. Also dürfen wir Pascal eine halbe Stunde auf einem Pony mit dem einfallsreichen "Café" spazieren führen.

Ich will hier nicht reiten, denn ich hatte Angst es ist einfach zu touristisch, wie in Grau du Roi....

Nachdem wir Café wieder abgegeben haben, wollen wir mit der Eisenbahn fahren und auf dem Weg zum "Bahnhof" finden sich auch sonderliche Dinge.

Der Bahnhof ist eine kleine Cabane und der Lokführer verkauft die Karten selber.

Die Kinder wollen ganz vorne sitzen und weil nicht viel los ist haben wir das "Abteil" für uns alleine. Und ab geht die holprige Fahrt in Richtung Vaccarès. Es ist doch weniger touristisch als gedacht, denn hier gibt es nur eine Sprache in der erzählt wird - Französisch. Aber die Hinweise für das Verhalten während der Fahrt sind in mehreren Sprachen abgedruckt.

Ich liebe diese Landschaft, diese Farbenvielfalt... Es ist niemals trist und grau, selbst im größten Regen nicht.

Möwenversammlung.

Mistral, da sieht man auch von hier den Ventoux...

Da ist er, der riesige Etang de Vaccarès.

Suchbild mit Reiher

Blick bis zu den Alpilles.

Natürlich gibt es auch Stiere hier.

Dann haben wir noch ein Vögelchen gesehen, dass aber leider viel schneller war als meine Kamera. Immerhin kann man auf dem Bild erkennen wie bunt das Kerlchen ist. Ich weiß nicht genau ob es stimmt, aber ich glaube es war ein Bienenfresser.

Und nach dieser wirklich sehr lohnenswerten Rundreise fuhren wir wieder in den "Bahnhof".

Nun gab es eigentlich nicht mehr viel zu sehen und auf dem Weg zum Auto warfen wir auch einen Blick in die Arena.

Überall auf dem Gelände waren große Bilder aufgestellt.

Hier kann man sich auch für Seminare einmieten.

Wir fuhren nicht direkt zurück, sondern ein Stückchen auf der Strecke der Tour de France von 2009, vorbei am Etang de Vaccarès, in Richtung Arles. 

Man meint sie wären zum Greifen nah...

Es war wirklich ein schöner Tag und ich habe immer gedacht die Domaine Ricard wäre eine Art Kirmes...

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