Der zweite Tag beginnt mit einem ausführlichen Frühstück in unserer Wohnung, so ganz anders als sonst im Elsass. Nach dem Frühstück wollen wir den Ort erkunden und machen das zu Fuß, denn es ist ja nicht weit.

Eguisheim ist im Kreis gebaut.

Da wir nicht durch den "Haupteingang" kommen, beginnen wir unseren Rundgang in der Rue du Rempart Nord, das ist dort wo sich oben auf der Karte der Punkt befindet.

Was ist das niedlich hier!

Selbst hier am "Rande" des Dorfes kann man sich gar nicht satt sehen...

Okay, es ist nicht alles super in Schuss, aber trotzdem ist es interessant anzusehen.

Hier haben auch scheinbar alle einen "grünen Daumen".

Die Sonne klettert mehr und mehr nach oben und die Farben werden noch intensiver.

Was ist das denn für eine hübsche Gasse? Da die Besichtigungsrunde ohnehin hier weiter geht, bzw. eigentlich anfängt, gehen wir hinein.

Klar, so was darf nicht fehlen und gerne kaufen wir Postkarten um sie zu verschicken.

Wir haben die Wahl: Links die Rue du Rempart-Sud und rechts die Rue de l'Almend-Sud, auf alle Fälle vorbei an dem Häuschen, das sich wohl in  jedem Reiseführer von Eguisheim befindet.

Wir gehen links herum.

Rückblick

Überall sind Informationstafeln angebracht, ich komme aber erst zu spät auf die Idee sie auch zu fotografieren...

Mann kann sich gar nicht satt sehen...

Zu Hause würde ich diese Blumen niemals auf den Balkon hängen, ich mag sie einfach nicht und sie stinken, aber hier sieht es so toll aus.

Auch hier ist es überall herzig...

Diese Farbe finde ich einfach schön für Fachwerkhäuser, bei uns das eintönige Schwarz-weiß ist so langweilig...

Obwohl wir gefrühstückt haben bekommen wir Hunger, wir kaufen keinen Käse aber frische Brezeln, die im Elsass einfach unglaublich lecker sind.

Vor diesem Haus ist die stolze Besitzerin gerade dabei ihre Blumen zu pflegen wir halten einen kleinen Plausch.

Immer weiter dringen wir in den niedlichen Ort vor. Er liegt übrigens an der Weinstraße und dieses Wochenende wird dort ein Weinfest stattfinden.

Ein Storchennest, wie man es fast überall in der Gegend  auf Gebäuden und Masten findet.

Ob der Vigneron ein Ägypten-Fan ist?

Mhhh, zu schade, dass ich keine Rosinen mag...

Und absolut verdient!

Was für ein Riesenteil...

und damit nicht alle fragen müssen, gibt es auch hier ein Schild, demnach ist es ein Blauglockenbaum.

Ich habe nicht richtig geschaut oder bin zu klein...

Oder doch gefunden...

Und ein Hauch von Süden im Elsass...

Und sogar ein Feigenbaum.

Wir nähern uns dem Marktplatz

Wir finden die Statue des Bruno d'Eguisheim-Dagsbourg, dem späteren Paps Léon IX, der gebürtiger Eguisheimer sein soll. Dahinter sieht man die Burg und die Chapelle de Saint-Léon

Total verdient, wie wir finden.

Sieht man irgendwie...

Natürlich gibt es auch Höfe in die man nicht hineingucken kann...

Und dann kommen wir auch noch zu der Kirche Saints-Pierre-et-Paul

Sorry, ich konnte nicht widerstehen und hab mal ein "Selfie" gemacht...

Dieses Türschild gefällt mir natürlich besonders gut...

Wir machen uns auf den Rückweg zum Hotel und gehen die Grand Rue hinunter.

Wir werden beobachtet

Dieses alte Haus hat es mir irgendwie angetan, ich mag es, auch wenn es eher schlicht ist...

Artischocken?

Ich fasse es nicht, dass ich die fotografiere... ;-)

Wir kommen zum Hotel zurück.

Und nachmittags fahren wir wieder nach Colmar.

Gegen Abend machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Eguisheim, weil dort ja das Weinfest ist und wir da bestimmt was leckeres zu Essen bekommen.

Allerdings sind hier die Zeiten wohl etwas andere als im Süden, das Weinfest ist bereits beendet und zu Essen gibt es nichts mehr... Also bewundern wir  einfach noch ein wenig die Häuser und gehen dann wieder zurück.

Der Weg führt am Friedhof vorbei.

Die drei Wachturme auf dem Schlossburghügel werden wir uns auch mal angucken.